Simple Raspberry Pi Digital Signage

Was ich hatte:

  1. Lenco TFT-1026 25,5 cm (10,1 Zoll) Fernseher (DVB-T Tuner)
  2. Raspberry Pi 3 Model B

1. System vorbereiten

Als erstes kopiert Ihr das Raspbian Image  mit dem Programm Etcher auf die SD Karte und verschafft Euch Zugang zu Eurem Raspberry Pi.
Wenn Ihr soweit seid, kann es weitergehen.

2. System updaten

Als erstes muss das System auf den neusten Stand gebracht werden. Dazu gebt Ihr folgende Befehle ein.

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Jetzt kann mit der Installation des Webservers begonnen werden.

3. Apache2 installieren

Der Apache Server ist einer der meistgenutzten Webserver im Internet und ist Quelloffen, es entstehen somit keine Kosten für die Nutzung.

Um den Apache2 Webserver zu installieren gebt Ihr folgenden Befehl ein:

sudo apt-get install apache2 -y

Das „-y“ bewirkt, dass alle weiteren Fragen automatisch mit „Yes“ beantwortet werden. Wenn die Installation erfolgreich durchgelaufen ist, könnt Ihr bereits auf den Webserver zugreifen. Gebt einfach die IP Adresse des Raspberry Pi im Browser ein. Jetzt sollte folgendes Bild erscheinen.

apache2

4. MySQL/MariaDB installieren

Bei MySQL handelt es sich um eine Datenbank, welche für moderne Webanwendungen benutzt wird. CMS (Content Management Systeme) wie z.B WordPress arbeiten mit einer Datenbank, also ist die Installation für uns ein muss. Um MySQL zu installieren gebt Ihr folgenden Befehl ein:

sudo apt-get install mysql-server mysql-client -y

Nach der Installation von MySQL muss die Konfiguration ausgeführt werden:

sudo mysql_secure_installation

mysql-config1

Da bisher kein Passwort vergeben ist, mit Enter bestätigen. Danach sind noch folgende Fragen zu beantworten:

  • Set root password? [Y/n]
    • hier mit y + Enter um ein neues Passwort zu setzten.
  • Remove anonymous users? [Y/n]
    • hier entfernen wir die Anonymen User mit y + Enter
  • Disallow root login remotely? [Y/n]
    • diese Frage beantworten wir mit n + Enter
  • Remove test database and access to it? [Y/n]
    • diese Frage beantworten auch wir mit n + Enter
  • Reload privilege tables now? [Y/n]
    • diese Frage beantworten wir mit y+Enter, damit meine Änderungen direkt aktiv werden.

5. PHP installieren

PHP ist eine Skriptsprache die hauptsächlich zur Erstellung von dynamischen Webseiten und Webanwendungen benutzt wird. Wenn Ihr mit dem Webserver also mehr als nur HTML Code anzeigen lassen wollt, ist auch PHP ein muss.

PHP ist mittlerweile in der Version 7 verfügbar. Mit folgendem Befehl wird PHP installiert:

sudo apt-get install php php-mysql -y

Um nun zu prüfen ob die PHP Installation erfolgreich war und um die PHP Informationen anzeigen zu lassen, erstellt Ihr im Verzeichnis /var/www/html/ eine neue Datei und benennt diese „phpinfo.php“. Das macht Ihr wie folgt:

sudo nano /var/www/html/phpinfo.php

Der Inhalt der Datei sieht folgendermaßen aus:

<?php
 phpinfo();
?>

Jetzt muss die Datei noch mit Strg+x, y und Enter abgespeichert werden.
Um die PHP Informationen anzeigen zu lassen, gebt Ihr nun die IP Adresse des Pi in den Browser ein und ruft die gerade erstellte Datei phpinfo.php auf.
Bei mir sieht das so aus: 192.168.178.78/phpinfo.php

Der Aufruf erzeugt folgendes Bild:

phpinfo

6. phpMyAdmin installieren

Zur einfachen Verwaltung der MySQL Datenbank sollte jetzt noch phpMyAdmin installiert werden. Mit dem Tool können einzelne Datenbanken angelegt und Werte in bestimmte Zellen der Datenbank geschrieben werden. Somit ein komfortables Administrations Tool für Datenbanken.

Die Installation wird mit folgendem Befehl gestartet:

sudo apt-get install phpmyadmin -y

Während der Installation werden einige Fragen gestellt. Wir möchten phpMyAdmin für den Apache2 Webserver konfigurieren. Somit wird das „*“ wird mit der Leertaste gesetzt, dann auf „OK“ und mit Enter bestätigt.

phpmyadmin1

Auch die nächste Frage wird mit „Ja“ beantwortet.

phpmyadmin2

Jetzt wird man aufgefordert ein Passwort zu vergeben. Hier sollte das gleiche Passwort wie bei der MySQL Installation benutzt werden.

Als nächstes muss phpMyAdmin konfiguriert werden. Die Konfiguration startet Ihr mit folgendem Befehl:

sudo dpkg-reconfigure phpmyadmin

Jetzt werdet Ihr gefragt ob Ihr phpMy Admin neu konfigurieren möchtet. Hier antwortet Ihr mit „Ja“.

Ihr solltet phpMyAdmin wie oben zu sehen ist konfigurieren. Hier die Eingaben pro Screen:

  • TCP/IP
  • localhost
  • 3306
  • phpmyadmin
  • root@localhost
  • Passwort
  • Passwort
  • root
  • apache2

Das ganze endet beim ersten mal mit einem Fehler, hier muss der Schritt noch einmal mit den gleichen Einstellungen wiederholt werden „Wiederholen (Fragen überspringen)“.

phpmyadmin14

Danach läuft alles erfolgreich durch. Jetzt ist es möglich auf phpMyAdmin zuzugreifen und sich einzuloggen.
IP-Adresse/phpmyadmin in den Browser eingeben. Bei mir sieht das dann so aus: 192.168.178.78/phpmyadmin/

Benutzername: root
Passwort: Euer eben vergebenes Passwort

7. FTP einrichten

Um komfortabel die Dateien auf den Webserver zu transferieren muss im letzten Schritt der Installation ein FTP Programm (File Transfer Protokoll) auf dem Webserver installiert und konfiguriert werden. Nach der Installation können Dateien bequem mit einem FTP Programm (z.B. FileZilla) von Eurem Rechner auf den Webserver kopiert werden. Das Programm wird mit folgendem Befehl installiert:

sudo apt-get install proftpd -y

Wenn die Installation durchgelaufen ist, muss im nächsten Schritt ein User eingerichtet werden. Es wird ein sogenannter virtueller User angelegt, welcher nur über FTP Dateien hochladen darf und keine weiteren Rechte besitzt, wie z.B. über SSH auf das System zuzugreifen. Um den User anzulegen, muss die Konfigurationsdatei von proftpd erweitert werden. Das macht Ihr mit folgendem Befehl:

sudo nano /etc/proftpd/proftpd.conf

Dann wird folgender Code am Ende des bereits vorhandenen Codes eingefügt.

DefaultRoot ~
AuthOrder mod_auth_file.c mod_auth_unix.c
AuthUserFile /etc/proftpd/ftpd.passwd
AuthPAM off
RequireValidShell off

Jetzt muss die Datei noch mit Strg+x, y und Enter abgespeichert werden. Danach wechselt ihr in das proftpd Verzeichnis mit

cd /etc/proftpd/

und legt mit folgendem Befehl einen neuen Benutzer an. Bei „Benutzername“ Euren gewünschten Benutzernamen verwenden.

sudo ftpasswd --passwd --name Benutzername --uid 33 --gid 33 --home /var/www/ --shell /bin/false

User ID 33 ist die ID des „www-data“ Users, also keine andere ID eintragen. Jetzt müssen dem User noch die Dateirechte vergeben werden. Dazu gebt ihr die folgenden 3 Befehle ein

sudo chmod g+s /var/www
sudo chmod 775 /var/www
sudo chown -R www-data:www-data /var/www

Der Raspberry Pi als Webserver ist jetzt fertig eingerichtet und muss neu gestartet werden. Dazu folgenden Befehl eingeben:

sudo reboot now

8. Funktion prüfen

Nach dem Neustart des Raspberry Pi, könnt Ihr die Funktion des Webservers wie folgt prüfen (ihr müsst natürlich Eure IP-Adresse benutzen):

  • Apache2: 192.168.178.78
  • PHP: 192.168.178.78/phpinfo.php
  • phpMyAdmin: 192.168.178.78/phpmyadmin
  • FTP: FTP Programm runterladen (FileZilla) und die oben konfigurierten Daten eingeben und auf „Verbinden“ klicken.

filezilla-2018-03-10-11-11-57

Quelle: Michael 

9. Browser nach Systemstart im Fullscreen starten!

Installation der benötigten Pakete

sudo apt-get install chromium-browser
sudo apt-get install unclutter

Letzteres Paket erlaubt es die Maus auzublenden.

Aktivieren des Vollbildmodus

Dieser lässt sich mit wenigen Anpassungen und einem Installalierten Chromium Browser realisieren.

sudo nano /home/pi/.config/lxsession/LXDE-pi/autostart
# Bildschirmschoner deaktivieren
#@xscreensaver -no-splash  
@xset s off
@xset -dpms
@xset s noblank

# lädt Chromium im Vollbild bei einem Neustart
@chromium-browser --incognito --kiosk https://localhost/  

Mauszeiger ausblenden

Die bestehende Datei muss lediglich um einen weiteren Befehl erweitert werden.

sudo nano /home/pi/.config/lxsession/LXDE-pi/autostart Und Folgendes einfügen

 

@lxpanel -profile LXDE-pi
@pcmanfm -desktop -profile LXDE-pi
@xscreensaver -no-splash
@point-rpi
@unclutter
@xset s off
@xset -dpms
@xset s noblank

# lädt Chromium im Vollbild bei einem Neustart
@chromium-browser -incognito -kiosk http://localhost/

Fazit

Es gibt mehrere Digital Signage Lösungen, klar, was mich aber gestört hat, entweder muss man Ordentlich blechen oder OpenSource Version benutzen, die aber leider sehr eingeschränkt sind.

Hier paar Bilder, von Simplen Raspberry Digital Signage.

20180525_220933

20180525_221016.jpg

20180525_221024.jpg

20180525_220950

20180525_221000

 

Hier ist die BeispielDatei zum runterladen:

Digital-Signage

per FTP /var/www/html/  hochladen!

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Raspberry Pi: Funksteckdosen einrichten

Dem Thema Hausautomation kann man sich mit dem Raspberry Pi im Kleinen recht einfach nähern. So kann man mittels eines 433 MHz Funk-Sendemoduls Funksteckdosen intelligent steuern. Dies bietet nicht nur die Möglichkeit Steckdosen per Webinterface auf dem Rechner, am Smartphone oder gar aus der Ferne zu steuern, sondern auch abhängig von Zeit und anderen Faktoren zu entscheiden ob die Steckdose aktiviert oder deaktiviert werden soll. Im Folgenden erkläre ich wie man mit Hilfe eines 433 MHz Funk-Sendemoduls Funksteckdosen auf dem Raspberry Pi einrichtet, per Webinterface steuern kann und intelligente Schaltungen anlegt.

Funksteckdosen erhält man in der Regel in Elektrofachgeschäften oder in Onlineshops. Dabei ist zwischen zwei Arten dieser Geräte zu unterscheiden. Erstere haben einen DIP Schalter mit einem 1-0-Code, der es ermöglicht Ein und Aus zu steuern. Es gibt inzwischen jedoch auch selbstlernende Funksteckdosen, die eine gewisse Intelligenz mitbringen. Letztere benötigen wir nicht, da wir die Steckdosen selbst beeinflussen möchten.

Außerdem benötigen wir ein 433 MHz Funk-Sendemodul, welches meist in Kombination mit einem Empfänger zu erwerben ist. Dieses schließen wir über die GPIO-Pins am Raspberry Pi an, weshalb wir female-female Jumperwires benötigen.

  • Funksteckdosen von CSL (Amazon)
  • Aukru 433 MHz Funk-Sende- und Empfänger-Modul (Amazon)
  • Jumperwires female-female (Amazon)

Step 1Zunächst müssen wir das Sendemodul an den Raspberry Pi anschließen. Bei dem vorgeschlagenen Aukru 433 MHz Sender ist dies die quadratische Platine mit drei Pins und einem Anschluss (ANT beschriftet) oben rechts.

  • Pin 1 (links): ATAD (Daten)
  • Pin 2 (mitte): VCC (Versorgungsspannung)
  • Pin 3 (rechts): GND (Masse)
  • Anschluss: Ant (Antenne)

Der Pin 1 muss mit dem Pin 11 (GPIO-Pin 17) des Raspberry Pis verbunden werden. Der Sender benötigt eine Spannung von 3.5-12V, weshalb wir, um eine größtmögliche Sendeleistung zu erreichen, diesen an einen 5V Versorgungs-Pin des Raspberry Pis anschließen (bspw. Pin 2). Außerdem müssen wir Pin 3 mit einem GND Pin des Raspberry Pis verbinden (bspw. Pin 6).

Außerdem haben wir oben rechts einen Anschluss um eine Antenne anzubringen oder anzulöten, um die Reichweite des Sendemoduls zu erhöhen. Als Antenne genügt ein Stück gedrehter Draht mit der Länge 17,3 cm. Ohne Antenne konnte ich durch übliche Ziegelwände eine Reichweite von rund 8 Metern feststellen.

Step 2Wir brauchen zum Installieren der benötigten Software Git und Screen, welche wir über den Paketmanager installieren.

sudo apt-get install git screen

Step 3Zur Ansteuerung des 433 MHz Senders benötigen wir die Bibliothek WiringPi. Hiervon holen wir uns mittels Git den Quellcode und führen das Build-Script aus, welches einige Dateien kompiliert.

git clone git://git.drogon.net/wiringPi
cd wiringPi
./build
cd ..

Step 4Außerdem installieren wir Raspberry-remote. Diese Software bietet uns eine Anwendung mit der wir einfach die benötigten Funkbefehle absetzen können und beinhaltet außerdem ein Webinterface auf dem wir später die Steckdosen steuern können.

git clone git://github.com/xkonni/raspberry-remote.git
cd raspberry-remote
make send

Step 5Nachdem der Raspberry Pi präpariert ist, müssen wir an die Funksteckdosen. Diese können wir auf der Rückseite aufschrauben und finden darunter zehn sogenannte DIP Schalter. Diese setzen sich aus fünf Systemcode-Stellen (1-5) und fünf Unitcode-Stellen (A-E) zusammen. Man kann die einzelnen Schalter ein- (1) oder ausschalten (0). Dabei ließt man die Werte von links nach rechts einfach ab.

Der Systemcode ist sozusagen der Schlüssel um die Steckdose ansprechen zu können und sollte somit bei allen Steckdosen gleich sein. Dabei ist es empfehlenswert diesen zu verändern, damit nicht euer Nachbar versehentlich eure Steckdose übernimmt. Ich habe mir diesen Beispielsweise auf 01100 gestellt. Sofern ihr die Fernbedienung neben dem Raspberry Pi nutzen möchtet, müsst ihr dort im Batteriefach den Code in der selben Weise verändern.

Der Unitcode gibt hingegen die Nummer der Funksteckdose an. Folglich sollte diese bei jeder Steckdose verschieden sein, außer man möchte mehrere Steckdosen zugleich steuern. Zu beachten ist außerdem, dass man nur einen Schalter (A, B, C, D oder F) aktiviert. In meinem Fall habe ich bei meiner ersten Steckdose den Unitcode 10000 (A aktiv) und bei der zweiten 01000 (B aktiv). Der Unitcode lässt sich in Steckdosen-Nummern übersetzen, die wir im Folgenden benötigen werden.

UNITCODE STECKDOSEN-NUMMERN
10000 1
01000 2
00100 3
00010 4
00001 5

Step 6Nachdem wir alle Informationen haben, können wir die Steckdose über den Raspberry Pi schalten. Dazu bedienen wir uns des send Kommandos von Raspberry-remote, bei dem wir den Systemcode, die Steckdosen-Nummer und den gewünschten Zustand (1 für einschalten, 0 für ausschalten) angeben müssen. Hat es funktioniert, so hören wir das Schalten der Steckdose.

sudo ~/raspberry-remote/send [Systemcode] [Steckdosen-Nummer] [Zustand]

Beispiel: Zweite Steckdose einschalten
sudo ~/raspberry-remote/send 01100 2 1

Step 7Der grundsätzliche Aufbau steht und die Steckdosen sind ansprechbar. Damit ist es an der Zeit ein Webinteface in Betrieb zu nehmen, damit wir die Steckdosen bequem steuern können. Hierzu benötigen wir den Webserver nginx mit php5-fpm.

Step 8Nun verschieben wir die Webinterface Dateien in einen Ordner namens remote-power-plugim Verzeichnis des Webservers.

sudo mkdir /usr/share/nginx/www/remote-power-plug
sudo mv ~/raspberry-remote/webinterface/* /usr/share/nginx/www/remote-power-plug

Step 9Außerdem müssen wir die Konfigurationsdatei des Webinterfaces bearbeiten. In dieser müssen wir bei $target die IP-Adresse durch 127.0.0.1 (lokal; der Raspberry Pi selbst) ersetzen. Außerdem muss der Block $config durch unsere zuvor getroffenen Einstellungen ersetzt werden. Bei jeder Steckdose, als Array geschrieben, muss zunächst der Systemcode, anschließend die Steckdosen-Nummer mit anführender Null und abschließend ein Bezeichner für die Steckdose angegeben werden. Im Folgenden habe ich dies beispielhaft für die oben eingestellte Konfiguration umgesetzt. In dem Editor nano kann man mittels STRG + XY und Enter speichern.

sudo nano /usr/share/nginx/www/remote-power-plug/config.php

ersetzen durch

und

ersetzen durch (Beispiel)

Step 10Damit das Webinterface nun Befehle senden kann, benötigen wir noch den Raspberry-remote Daemon, welchen wir zunächst kompilieren und anschließend dafür ein kleines Startscript schreiben, welchem wir die Rechte ausgeführt zu werden geben müssen.

cd ~/raspberry-remote
make daemon
nano start.sh

chmod +x start.sh

Step 11Anschließend müssen wir das Startscript ausführen und man kann unter http://IP/remote-power-plug/ (IP durch IP-Adresse des Raspberry Pis ersetzen) das Webinterface aufrufen wie auch die Funksteckdosen schalten.

./start.sh

Step 12Abschließend müssen wir den Daemon in den Autostart legen, sodass das Webinterface auch nach einem Neustart des Raspberry Pis einwandfrei funktioniert. Dazu fügen wir folgende Zeile am Ende der Crontab Datei ein.

crontab -e

Damit sind die Funksteckdosen eingerichtet und über das Webinterface ansprechbar. Für die meisten Zwecke sollte diese Art der Steuerung reichen, jedoch könnte man diese natürlich um Intelligenzen erweitern.

Allgemeine SteuerungDie Funksteckdosen lassen sich wie in Step 6 beschrieben ansprechen. Damit ist die Funktionalität der Steuerung allgemein geben – denn mehr als ein und aus geht im Grunde nicht.

ZeitsteuerungMöchte man die Steckdosen zeitlich steuern, so bietet es sich an Crontabs zu verwenden. Wer deren Syntax nicht kennt kann einfach auf einen der diversen Crontab Generatoren zurückgreifen. Diese liefern einem die Angabe wann ein Befehl ausgeführt wird. Den Befehl kann man aus Step 6 übernehmen und die daraus resultierende Zeile am Ende der Crontab Datei eintragen.

Beispiel: Zweite Steckdose wird um 23:00 Uhr aus- und um 06:00 Uhr eingeschaltet
crontab -e

Es wäre möglich abhängig von weiteren Faktoren die Schaltung der Funksteckdosen zu beeinflussen. Jedoch ist dies je nach Anwendung individuell und muss folglich mit der allgemeinen Funktion des Steuerungsbefehls zusammenspielen.

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Projekt MagicMirror

Vorwort: 

Wegen der großen Nachfrage bezüglich des MagicMirror habe ich mich entschlossen, hier eine detaillierte Anleitung zu verfassen.

Jeder, der eine Andere Idee zu diesem Projekt hat, darf es gerne für sich behalten oder selbst eine Anleitung verfassen….

Aus meiner Sicht-und nur aus meiner Sicht- ist hier die Verbindung von Hard – und Software optimal.

Viel Spass beim Nachbauen!!!!

Hardware:

(Einfach auf das Bild klicken)


Dieses Model kommt von Raspberry und aus dem Haus Sony.


Raspberry Pi 3 Model B (EU Produktion)


Original Netzteil

Raspberry Offizielles Pi 3 Netzteil schwarz – 2,5A/5V


Mit diesen Kühlkörpern lässt sich die Temperatur um bis zu 10 Grad reduzieren….

Kühlkörper für Raspberry Pi 3


Hier ist die leistungsfähigste eMMC Card, die in mehreren Foren empfohlen wurde…


Samsung EVO Plus Micro SDHC 32GB bis zu 95MB/s, Class 10


Der Monitor muss nicht neu sein, das Gehäuse spielt keine Rolle, kann also auch gebraucht sein…. Wichtig ist, das der Monitor sehr flach ist. Die gesamte Elektronik nimmt einen Platz von 25×25 cm ein. Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert sind bei diesem Model in Ordnung.


Samsung S24D330H 59,9 cm (24 Zoll) Monitor


Für TV und Internet – Radio sollte der unten gezeigte Lautsprecher verbaut werden, da er sich sehr gut zerlegen lässt.


USB Lautsprecher, ELEGIANT elegante tragbare Stereo Lautsprecher


Dieser Stecker sorgt durch seinen Winkel für eine reduzierte Breite des HDMI Eingang.

4k HDMI Winkelstecker


Aus Platzgründen wurde ein kurzes HDMI Flachkabel verbaut.

High Speed HDMI Flachkabel


Optional*:

(Einfach auf das Bild klicken)


Um den Raspberry zu schützen und vor Überhitzung zu bewahren, empfiehlt sich dieses Case, außerdem kann man es gut mit der Klebepistole befestigen.

Gehäuse SET für Raspberry Pi 3 mit Lüfter


Optional kann, wenn ein Mikrophon gewünscht wird, diese Soundkarte verbaut werden.

Sie harmoniert besonders gut mit Raspberry!

Externe USB Soundkarte mit Virtual Surround


Stecker Netzteil


Euro-Netzkabel


Dieses Funkschalt Set lässt sich gut zerlegen; damit kann der MagicMirror kabellos ein und ausgeschaltet werden.

Funkschalt-Set


The Little Helper:

(Einfach auf das Bild klicken)


Damit lässt sich der Holzrahmen gut bearbeiten…

Schnellschleif-Gerät


Für eine einfache, schnelle Elektronik- Montage..,

Heißklebepistole


Für Löt -und Elektronikarbeiten…

Lötset – Werkzeugset


Zur Abdunkelung des Spionspiegels…

Leichtschaumplatte


Das Display des Monitors wird hiermit auf den Spiegel geklebt…

Spiegel Kleber


Für Spiegelkleber…

Kartuschenpistole


Software & RasPi vorbereiten

(Einfach auf das Bild klicken)


Nur mit dieser Raspbian image ist eine fehlerlose Installation des MagicMirror gewährleistet…. auf das Bild klicken und Downloaden.

Download

Raspbian image


Nach der Installation des Raspbian image und hochfahren des Raspberry müssen wir eine Einrichtung vornehmen. Die Sprache, das Land und die Time -Zone. Wenn W- Lan eingerichtet ist, sind wir fast fertig.

Damit die restlichen Arbeiten komfortabel über den eigenen PC erfolgen können, müssen wir als erstes SSH aktivieren.

Dazu geben wir folgenden Befehl:

sudo raspi-config

SSH Aktivieren

Anschließend müssen wir PUTTY in unserem PC installieren.

Download

PuTTY


RasPi Verbindung Einrichten

Das WLAN-Interface bekommt von Haus aus eine IP-Adresse vom Router via DHCP dynamisch zugeordnet. Folglich kann der Raspberry Pi nach jedem Interfaceneustart bzw. Systemneustart immer unter einer anderen Netzwerkadresse erreichbar sein. Damit man diese, vor allem im headless Betrieb, nicht immer erst herausfinden muss, bietet es sich an dem WLAN-Interface eine statische IP-Adresse zu vergeben. Dazu editieren wir die Datei:

sudo nano /etc/network/interfaces

Innerhalb der Datei findet man den Eintrag zum WLAN-Interface wlan0

iface wlan0 inet manual
wpa-conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

Diesen Teil ändern wir ab bzw. fügen das Folgende hinzu. Dabei muss man natürlich seine geünschte IP-Adresse und Netzwerkkonfiguration ersetzen (Standardgateway). Das Standardgateway bzw. allgemein die IP-Konfiguration des Routers / Netzwerks kann in der Regel über die Weboberfläche des Routers ermittelt und konfiguriert werden.

iface wlan0 inet static
address 192.168.178.10
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.178.1
wpa-conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

In diesem Beispiel wurde das wlan0 Interface des Raspberry Pi von manual (IP-Zuweisung via DHCP) auf static (statische IP-Adresse) verändert. Dabei wurde als statische Netzwerkadresse für den Pi die 192.168.178.10, die Netzwerkmaske 255.255.255.0 und das Standardgateway des Routers 192.168.178.1 konfiguriert.


Download

ProFTPD

Installieren wir ProFTPD mit nachfolgendem Befehl….

sudo apt-get install proftpd

Download

FileZilla Client

Dann laden wir FileZilla Client auf  unseren PC runter und installieren es…


So, jetzt haben wir Raspberry eingerichtet, haben SSH und FTP Zugang. Jetzt können wir komfortabel von unserem PC die Installation des MagicMirrors vornehmen.

(Ich habe mich entschlossen, die Original Version von Michael Teeuw zu installieren, weil damit eine Vielzahl an Modulen verwendet werden können, die jeder nach Belieben entwickeln kann.)

Download

MagicMirror² Installieren


 Wir öffnen unsere PuTTY und verbinden mit Raspberry

Dann geben wir folgenden Befehl:

bash -c "$(curl -sL https://raw.githubusercontent.com/MichMich/MagicMirror/master/installers/raspberry.sh)"

MagicMirror installiert sich automatisch und startet.

Jetzt können wir uns hier verschiedene Module aussuchen und installieren.

Um LIVE TV (Internet-Radio) zu realisieren, verwende ich folgendes Modul:

MMM-iFrame

Dazu geht man in Youtube, sucht einen live Sender, klickt auf : Teilen und einbetten. Diesen Link kopiert man und fügt am Ende ?autoplay=1 hinzu.

Mein LIVE TV ist Euro News, hier ist der Code:

 {
	module: 'MMM-iFrame',
	position: 'bottom_bar',	// This can be any of the regions.
	header: "Live TV",
	config: {
        url: ["https://www.youtube.com/embed/9V0_ok938R4?autoplay=1"],
	updateInterval: 0.5 * 60 * 1000,
	width: "640px", 
	height: "480px" 
			}
		},

 

20171025_114732a

  1. Samsung S24D330H 59,9 cm (24 Zoll) Monitor Elektronik
  2. Raspberry Pi 3 Model B
  3. Netzteil von Monitor – Raspberry Offizielles Pi 3 Netzteil
  4. Funksteckdose
  5. USB Lautsprecher
  6. USB Lautsprecher
  7. Leichtschaumplatte
  8. HDMI Winkelstecker
  9. HDMI Flachkabel
  10. C8 Stecker
  11. Euro-Netzkabel
  12. Samsung S24D330H 59,9 cm (24 Zoll) Monitor

 


Bei Fragen oder Anregungen bitte mich auf dieser Seite kontaktieren.


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